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Bundesjugendspiele

Bremer Schulblatt 233.06

Auf der Grundlage des Beschlusses der Kultusministerkonferenz vom 26. Oktober 1979 erkläre ich die jährliche Durchführung der Bundesjugendspiele durch jede allgemeinbildende Schule in mindestens einem ihrer Teile (Geräteturnen, Leichtathletik, Schwimmen) und die Teilnahme daran für die Schülerinnen und Schüler bis zum 10. Schuljahr für verbindlich

Für die Durchführung der Bundesjugendspiele ist folgender Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 26.10.1979, in der Fassung vom 25.11.2004, maßgebend:
„Die Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland hat bereits im Jahr 1979 beschlossen, die jährliche Durchführung der Bundesjugendspiele durch jede allgemein bildende Schule und die Teilnahme daran für die Schülerinnen und Schüler bis zum 10. Schuljahr für verbindlich zu erklären.

Gemäß oben stehender Richtlinie ist die Durchführung und anschließende Dokumentation der Bundesjugendspiele für die allgemeinbildenden Schulen verbindlich. Nur in begründeten Ausnahmefällen entscheidet der SOB Schulsport über die Nichtdurchführung bzw. über die Durchführung von Alternativen für das jeweilige Schuljahr.

Die Bundesjugendspiele sprechen durch ihre breitensportlich orientierte Ausprägung, ihr differenziertes inhaltliches Angebot in den Bereichen „Wettkampf“, „Wettbewerb“ und „Mehrkampf“ alle Schülerinnen und Schüler an. Sie sind auch für leistungsschwächere Kinder und Jugendliche motivationsfördernd.

Wenn die schulischen Rahmenbedingungen es erlauben, sollte jährlich sowohl ein Angebot aus dem Bereich „Wettkampf“ als auch aus den Bereichen „Wettbewerb“ bzw. „Mehrkampf“ als Schulsportfest durchgeführt werden.“

Die Bundesjugendspiele werden als Individualwettbewerb in den drei Grundsportarten ausgeschrieben:

1. Wettkampf
Sportartenspezifischer Mehrkampf
(bisher Bundesjugendspiele)
2. Wettbewerb
Vielseitigkeitswettbewerb
der jeweiligen Grundsportart
3. Mehrkampf
Sportartenübergreifender Mehrkampf
der drei Grundsportarten

Die Ausübung der verschiedenen Angebotsformen darf sich nicht allein auf die Durchführung der Bundesjugendspiele beschränken, sondern soll im Sportunterricht allgemein ihren Niederschlag finden. In Übereinstimmung mit den Rahmenplänen der Primarstufe 1 bis 4 der Länder soll bei den Bundesjugendspielen eine sportliche Frühspezialisierung vermieden werden. Zugleich werden die Kinder systematisch an die drei Grundsportarten Leichtathletik, Gerätturnen und Schwimmen herangeführt. Dem Ausschuss für die Bundesjugendspiele erscheint eine freudvolle und spielerische Durchführung der Bundesjugendspiele für diese Jahrgänge besonders wichtig. Diesen Anforderungen entsprechen insbesondere die im Bereich „Wettbewerb“ angebotenen Übungen, deren Ausführung nicht an normierte Sportgeräte oder -stätten gebunden ist und die einen spielerischen Zugang zu Sport, Spiel und Bewegung ermöglichen.
Die systematische Vorbereitung auf die Bundesjugendspiele sollte integraler Bestand des Unterrichts sein.

Der Deutsche Behindertensportverband (DBS) und die Deutsche Behinderten-Sportjugend (DBSJ) haben in der Vergangenheit vermehrt Anfragen erhalten, wie Schüler/innen mit Behinderung an Regelschulen an den Bundesjugendspielen teilnehmen können. Da bislang die Teilnahme von Schülern/innen mit Behinderung nicht reglementiert war, ist dieses Programm in enger Abstimmung mit dem Ausschuss für die Bundesjugendspiele (BMFSFJ, DOSB/DSJ, KMK) und der Kommission Sport der KMK entwickelt worden

Um eine nachhaltige Motivation für das Sporttreiben zu fördern, aber auch um die Attraktivität des Angebots zu erhöhen, sollten die Sportvereine vor Ort in die Vorbereitung und Durchführung einbezogen werden. Auf diese Weise kann z. B. ein Rahmenprogramm gestaltet werden, dass den Tag zu einem sportlichen und kulturellen Höhepunkt an der Schule werden lässt.

Ausschlaggebend für das Gelingen der Bundesjugendspiele sind jedoch auch eine positive Einstellung der Schule und des gesamten Kollegiums zu regelmäßiger sportlicher Betätigung im Schullalltag sowie eine kontinuierliche Qualitätsentwicklung. Diese sollte insbesondere den systematischen Erfahrungsaustausch zur Angebotsform „Wettbewerb“ wie auch eine diesbezügliche Fortbildung der (Sport-)Lehrkräfte beinhalten.

Sämtliche aktuelle Informationen sind über das Internet unter  www.bundesjugendspiele.de abrufbar.

Urkunden können per Bestellformular oder formlos über den Bereich Schulsport der Bildungsbehörde bezogen werden (decken Sie bitte frühzeitig Ihren Urkundenbedarf!). Den Bestellschein für Urkunden finden Sie unter der Rubrik „Formulare“.

Aufruf Bundesjugendspiele

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