Eine erneute Sensation ist geschafft. Nach der erstmaligen Bronzemedaille beim Beachvolleyball seit der Wiedervereinigung beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ ist nun auch das Gleiche im Hallenvolleyball in der Wettkampfklasse Drei geglückt. Nur gegen das Bundesleistungszentrum Berlin fand das Team im Halbfinale seinen Meister und das auch nur nach 1:1 Satzausgleich im Tie-Break.P1030928-12

Dabei können sich die Sportschüler um Teamkapitän Julian Hoyer aus der Ronzelenstraße auch als verhinderter Zweiter fühlen, denn der zweite spätere Finalist Brandenburg wurde bereits in der Vorrunde bezwungen. Apropos Vorrunde: Hier gelang die erste Überraschung nach weiteren Siegen gegen Nordrhein-Westphalen und Niedersachsen. Ohne Satzverlust waren die Jungen der Jahrgänge 2001 und jünger vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert. Dort warteten die Schleswig-Holsteiner, die den Bremern nicht viel entgegen halten und jeweils in beiden Sätzen nur 14 Punkte erringen konnten. Das Spiel um Platz drei am dritten Wettkampftag war ebenfalls sehr überlegen geführt und sehr eindeutig zu 13 und 11 Punkten gewonnen.

Neben den siegreichen Jungen waren auch noch andere Teams der Sportbetonten Schule im Wettkampf.

Hierbei war die Mädchenvertretung in der Wettkampfklasse Drei geführt von Teamkapitänin Hanna Frackmann mit dem Erreichen des fünften Platzes ebenfalls sehr erfolgreich. Auch diese Platzierung hatte bislang noch kein weibliches Bremer Team im Bundesfinale im Hallenvolleyball erreicht. Dabei leisteten sie sich nur im Entscheidungssatz gegen Mecklenburg-Vorpommern in der Vorrunde und im Viertelfinale gegen Nordrhein-Westphalen eine Niederlage. Nach hart erkämpften Siegen gegen Hessen und Sachsen in den anderen beiden Vorrundenspielen, konnte sich das Team im Überkreuzspiel zum Viertelfinale gegen Rheinland-Pfalz souverän durchsetzen. Nach der Niederlage im Viertelfinale verlor das Team nicht die Zuversicht und schlug nochmal Hessen und Brandenburg zum Erreichen des fünften Platzes.P1030889-12cm

Die beiden älteren weiblichen und männlichen Teams in der Wettkampfklasse Zwei aus der Ronzelenstraße erlangten nach verlorenen Vorrundenspielen mit sehr stark besetzten Gegnern in den jeweiligen Vorrundengruppen jeweils den 13. Platz. Beiden Teams fehlten entweder ausreichend SpielerInnen zum Wechseln oder überhaupt Spieler, die auch im Verein diesem Sport nachgehen. Ungeachtet dessen gab es bei den Platzierungsspielen am zweiten Wettkampftag jeweils zwei erspielte Siege, die die gute Moral in den Teams wiedergab.